Bitcoin wird akzeptiert
Bitcoin wird akzeptiert

Wer sich für Kryptowährungen interessiert oder mitunter selbst in den Bitcoin, Ripple oder DASH investierte, der wird wissen, dass es immer wieder nach oben oder auch nach unten gehen kann. Es sind die massiven Kursschwankungen, die den Markt richtig erzittern lassen. Doch das schreckt nicht ab – genau jene Turbulenzen sind es, die sich die Trader erwarten. Aufgrund der Tatsache, dass sich immer mehr Menschen für digitale Währungen interessieren, gab es in letzter Zeit auch eine erheblich positive Entwicklung im Segment des Online-Geschäfts. Somit ist es auch keine Überraschung mehr, dass es immer mehr Webseiten gibt, die Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptieren. Südkorea und Japan haben hier bereits die Vorreiterrolle übernommen.

Blase oder Zukunftswährung?

Die bekannteste Kryptowährung, den Bitcoin, gibt es seit dem Jahr 2008. Damals gründete eine Person (oder auch eine Gruppe) namens „Satoshi Nakamoto“ eine Open Source-Software, die seit rund zehn Jahren nun immer aufgrund großer Kursschwankungen in den Schlagzeilen ist. Während viele Experten der Ansicht sind, es handle sich beim Bitcoin um eine Blase, die demnächst platzen wird, so gibt es auch Experten, die Befürworter sind. Sie sind überzeugt, der Bitcoin (und auch andere Kryptowährungen) sei die Währung der Zukunft. Fakt ist: Immer mehr Händler, und das keinesfalls nur im Internet, akzeptieren das dezentrale Zahlungsmittel.

Werden Amazon und McDonalds demnächst auch den Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren?

Overstock.com, ein großer Online-Shop, hat schon im Jahr 2014 die Kryptowährung als Zahlungsmittel akzeptiert. So kann man dort nicht nur mit dem Bitcoin zahlen, sondern sehr wohl auch mit Dash oder Bitcoin Cash. Auch Expedia, eines der bekanntesten Reiseportale der Welt, bietet die Bezahlung mit Kryptowährungen an. Zu beachten ist jedoch, dass Zahlungen per Kryptowährung nur bei Hotelbuchungen gestattet werden. Auch die Seiten Newegg und eGifter akzeptieren Kryptowährungen. Seit dem Jahr 2017 können auch Lieferando-Kunden mit Kryptowährungen bezahlen. Wer heute also eine Pizza bestellt, kann die Rechnung dann mit Bitcoins begleichen. Des Weiteren gibt es immer mehr Hinweise dafür, dass auch demnächst Amazon, Argos oder McDonalds Kryptowährungen, in erster Linie den Bitcoin, akzeptieren könnten. Wer glaubt, dass die Einführung noch vor dem Jahresende sein wird, kann damit sogar Geld verdienen. Betway bietet für McDonalds eine Wettquote von 1 zu 2 an; bei Argos liegt die Quote bei 4 zu 5 und bei Amazon bei 6 zu 4. Die Chancen, dass der Bitcoin gegen Ende 2018 bei der 20.000 US Dollar-Marke sein wird, liegen laut Betway bei 11 zu 8.

21 Millionen Coins bis zum Jahr 2130

Bitcoin in die Hosentasche
Bitcoin wird auch für Onlineshops immer beliebter

Doch warum bezahlen immer mehr Menschen ihre Einkäufe mit dem Bitcoin oder einer anderen Kryptowährung? Vorwiegend liegt es am aktuellen Zeitalter: Zeitungen berichten immer wieder von gekauften oder zu Unrecht verwendeten Daten, von Überwachung oder von diversen Hacker-Angriffen und Manipulationen – derartige Negativfaktoren sind bei Kryptowährungen ausgeschlossen. Dies deshalb, da der Bitcoin etwa fälschungssicher und dezentral ist – das heißt, hinter dem Bitcoin steckt keine Bank und keine Regierung. Des Weiteren ist der Bitcoin auch international gültig. Der Deutsche kann damit in Japan oder auch in Österreich bezahlen. Ein weiterer Aspekt: Die Mengenbeschränkung beim Bitcoin beläuft sich auf 21 Millionen Coins – das heißt, der Bitcoin wird gezielt vor einer Inflation geschützt. Die 21 Millionen Coins sollen bis zum Jahr 2130 geschürft sein.

Bilder:
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