Jeder kennt ihn und die meisten trinken ihn täglich. Die Rede ist vom Kaffee. Die kleine Wunderbohne, welche nicht nur für seine, durch den Koffeingehalt, aufputschende Wirkung bekannt ist, nein, Kaffee ist eine Art Lifestyle Getränk geworden. Der Name „Kaffee“ stammt vom arabischen „Kahwe“ oder „Qahwa“ ab, was so viel bedeutet wie Lebenskraft oder Stärke. Hierbei ist das, heiß zu genießende, Getränk zu jeder Tages und Nachtzeit ein dauernder Begleiter geworden. Doch woher kommt die Bohnen eigentlich und welche spannende und zugleich traurige Geschichte verbirgt sich dahinter?

Woher kommt eigentlich die Kaffeebohne?

Die kleine Bohne hat einen weiten Weg, bis sie als Endprodukt unser täglicher Begleiter wird. Ursprünglich kommt die Kaffeebohne (geht man zumindest davon aus, da der genaue Ursprung nicht dokumentiert ist) nämlich aus Äthiopien. Durch die Pflanzengattung „Coffea“, welche erstmals im 9. Jahrhundert erwähnt wurde, kann man zumindest den Entstehungsort der Pflanze beweisen. Legenden zufolge begann die Erfolgsgeschichte durch einen Ziegenhirten namens Kalid. Dieser hatte nämlich im 9. Jahrhundert die Entdeckung gemacht, dass eine Ziege beim Verzehr der komisch aussehenden Bohnen eines kleinen Baumes nachts nicht zu ermüden schien und umher hüpfte. Er selbst versuchte hierauf die Bohne und bemerkte die aufputschende, erfrischende Wirkung. Sie breiteten einen Aufguss daraus, die Stunde des Kaffees ward geboren.

Die traurigen Ereignisse hinter der Bohne sind den meisten Menschen aber bereits geläufig. Vermutlich durch Sklavenhändler wurde diese nach Arabien gebracht. Im 15. Und 16. Jahrhundert gelang die Bohne über mehrere Ecken, übe Arabien und dann im Zuge der Kolonisation erreichte der Kaffee dann auch entferntere Ecken wie Europa und dann die ganze Welt.

Inzwischen gibt es mehr als 124 Arten der beliebten Kaffeebohne, einige wurde sogar erst im 21. Jahrhundert entdeckt. Zu den wohl bekanntesten gehören die Arabica- und die Robustabohnen. Diese können überwiegend in einem Kaffee Probierpaket erworben werden, um seinen Geschmack herauszufinden. Zwischen den beiden Arten kann man grob unterscheiden:

Arabicabohne:

Diese wirkt durch ihre schokoladig, blumig riechende sich besonders auf die Aromenvielfalt aus, ist im Vergleich zur Robusta aber sehr viel weniger koffeinhaltig.

Die Robustabohne:

Wie oben genannt hat diese einen deutlich höheren Koffeingehalt und hat einen sehr kräftigen und eher etwas bittereren Geschmack. Diese wird daher eher in der Espressoverarbeitung verwendet. In vielen Shops bieten kleines Kaffee Probierpaket an. Gerne genutzt werden diese als Geschenkidee oder als Einstieg in die Welt des Kaffees. Auch hierbei gibt es eine Vielzahl an Sorten.

Anbau – Verarbeitung – Röstung – Produkt:

Die Kaffee-Sträucher mögen ein ausgeglichenes Temperaturverhältnis. Es sollte nicht zu viel Sonnenschein oder Hitze bieten und die durchschnittliche Temperatur sollte zwischen 18 und 25 °C liegen. Zudem benötigen Sie einen hohen Wasserbedarf. Zu hohe Temperaturen über 30 °C schaden der Pflanzen, genauso wie zu niedrige unter 13 °C.

Nachdem die Pflanze gewachsen ist, wird diese aufbereitet und die äußere Hülle entfernt und danach auf 2 verschiedene Art und Weisen aufbereitet. Es wird unterschieden zwischen der Trocken und der Nassaufbereitung. Nach der Reinigung kommt dann der wohl wichtigste Part des Ganzen, die Röstung. Diese ist ausschlaggebend für Farbe, Geschmack und Aromastoffe. Je nach Röstungsgrad und Bohne erhält man dann das Endprodukt für den entsprechenden Kaffee, wie z.B. die Espresso-Röstung. Abschließend lässt sich sagen, dass Kaffee, mit ca. 2,6 Millionen Tassen pro Tag, weltweit wohl eines der beliebtesten Heißgetränke ist und bleibt. Finnland ist, mit 12 Kg pro Kopf/ pro Jahr, der größte Kaffeekonsument, dicht gefolgt von Norwegen und Frankreich.

Und wann holen Sie sich ihr Kaffee Probierpaket?